Erdstueck13_2587
MohnmitGelb_2629

Wie ich arbeite

Ein Skizzenbuch habe ich fast immer bei mir. Meist entstehen nur kürzelhafte Notizen, die ich im Atelier aus der Erinnerung koloriere. Manche dieser Skizzen werden Vorlagen für Bilder. Ich arbeite gern auf hochwertigen Kalenderblättern, auf denen schon etwas Gedrucktes ist, das ich zunächst spielerisch mit Acrylfarbe in mehreren Schichten übermale. Spuren der Arbeitsgänge schimmern durch die darüber liegende Farbschicht und geben Tiefe. Erst spät entscheide ich mich für die Bildform.

 

Oft arbeite ich in Serie. Aber wenn mich ein neues Erlebnis bewegt, bearbeite ich auch zwischendurch dieses ganz andere Thema. So kann es sein, dass ich an einer Reihe abstrakter Acrylkompositionen arbeite, ein Aquarell auf meinem Arbeitstisch trocknet und gleichzeitig zwei oder drei angefangene Kollagen auf neue Impulse warten.

 

„Vom Wert des Skizzenbuches“ schrieb ich in der Juli-Ausgabe 2005 des Art & Graphic magazine, Nr. 12, „Von der Skizze zum Bild“ im September 2005 in Nr. 13, „Auf Motivsuche“ im April 2006 in Nr. 15. In Nr. 18 berichte ich über den Einsatz von Aquarell-, Acryl- und Ölfarben, in Nr. 20 über die Vorbereitung von Malreisen, in Nr. 21 über Malen mit Pigmenten.